Nr Geometridae Larentiinae 

Eupithecia nanata (HÜbner, 1813)
Heidekraut-Blütenspanner

Aus der Schweiz erwähnte Unterarten:

Erstbeschreibung: Sammlung europĂ€ischer Schmetterlinge 5: Pl. 75, Fig. 387

Typenfundort: 

Originalkombination: Geometra nanata

Vorbrodt 1911: Eupithecia nanata
Forster-Wohlfahrt 1955: ?
Higgins & Riley 1970: Eupithecia nanata
Pro Natura (SBN) 1987: Eupithecia nanata
Koch 1988: Eupithecia nanata
Toleman & Lewington 1998: Eupithecia nanata

Spannweite:
Überwinterung:
Rote Liste:
Höhenverbreitung: - 2100 m
Phänologie Falter:2 Gen./Jahr: M4-A7, E7-E8
Jahreszeitliche Entwicklung aller Stadien:
Verbreitungskarte:

Gesamtverbreitung: W-Europa bis Kaukasus

Verbreitung in der Schweiz: ganze Schweiz

Beschreibung
Falter: Spannweite 15-18 mm (Nanus = Zwerg).
Grundfarbe dunkelgrau, am Vorderrand, in der FlĂŒgelmitte und im Saumfeld von brĂ€unlichen Schuppen ĂŒbertönt.
Die weissen, meist doppelt angelegten, welligen Querlinien sind so dicht nebeneinander angeordnet, dass ein streifiger, unruhiger Eindruck entsteht.
Die innere Mittelfeldbegrenzung ist in der Mittelzelle und auf der Ader cu2 scharf nach innen geknickt. Die Ă€ußere Begrenzung knickt auf der Ader r5 scharf nach innen und der Ader m2 spitzwinkelig nach außen ab. Unterhalb dieses Knicks beginnt eine weisse, unterbrochene Strieme, die schrĂ€g zum Apex zieht.
Die Wellenlinie endet mit einem diffusen Doppelpunkt.
Mittelpunkt klein und schwarz.
Fransen hell- und dunkelgrau gescheckt.

Variationsbreite:

Ähnliche Arten in der Schweiz:

Eibeschreibung:

Raupenbeschreibung::

Puppenbeschreibung::

ÖKOLOGIE / BIOLOGIE:

Lebensraum: Die Raupe ist ganz auf die Vorkommen von Calluna vulgaris angewiesen. Überall, wo die Besenheide in grösseren BestĂ€nden wĂ€chst, ist auch E. nanata zu finden: Heidegebiete, WaldrĂ€nder, Schneisen und Blössen, Friedhöfe. Calluna vulgaris wĂ€chst nicht auf Kalk. In Kalkgebieten lebt E. nanata auf anderen Calluna- und Erica-Arten.

Nachweismethoden: LF in Calluna-vulgaris-Habitaten Ende Mai oder anfangs August.

Ei:

Raupe:

Puppe:

(Stichworte Präimaginalstadien: (Frasspflanzen, Mikroklima, Lebensraum Präimaginalstadien, Ablageverhalten, Frassverhalten, Verhalten, jahreszeitliche Entwicklung: Text fakultativ, ergänzend, falls im Phänogramm nicht sichtbar)
(Lebenszyklus und Generationsfolge): 2 Gen./Jahr: M4-A7, E7-E8.

Falter:
(Stichworte: Nektarpflanzen, Verhalten, Balz, Ausbreitungsdistanz)

Populationsökologie:
(Stichworte: spezielle Schwankungen, Populationsgrössen, Metapopulation? Ausbreitungsdistanz und -freudigkeit, ev. Genetisches)

GEFÄHRDUNG:

SCHUTZ UND FÖRDERUNG :

Liste Nahrungspflanzen Raupe: Calluna vulgaris C. vulgaris: an den BlĂŒten (Ebert-9)
Erica carnea an den BlĂŒten (Ebert-9)
Erica E. tetralix: an den BlĂŒten (Ebert-9)
Erica E. herbacea: an den BlĂŒten (Ebert-9)

Literatur:

Sonstiges: Die Imagines gehören sind besonders lebhaft, sie fliegen bei schwĂŒlwarmer Witterung bereits am Nachmittag. Normalerwelse sind sie jedoch dĂ€mmerungs- und nachtaktiv. Sie fliegen oft in grösserer Anzahl Lichtquellen an. BlĂŒtenbesuche auch weit ausserhalb ihres Habitats. TagsĂŒber ruhen die Imagines an den unteren Zweigen höherer Calluna-BĂŒsche. Dabei sitzen sie stets im rechten Winkel zum Stamm oder Zweig. Eiablage einzeln an die Triebspitzen oder die BlĂŒtenknospen. Bevorzugt werden alte besonders hohe und etwas windgeschĂŒtzt stehende BĂŒsche. Raupe an den BlĂŒten von Calluna- und Erika-Arten. Die Raupe ist in der Farbe die Kopie ihrer Futterpflanze. Am Tage ruht die Raupe zwischen den Zweigen und BlĂŒten, zumeist spiralig zusammengekrĂŒmmt. Sie frisst nur nachts. Zur Verpuppung spinnt die Raupe aus Sandkörnchen oder trockenen HeidekrautabfĂ€llen einen recht festen Kokon direkt auf dem Boden am Fuße der Futterpflanze.
Die Zucht ist einfach an eingetopftem Heidekraut.

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Textautor: Heiner Ziegler
Datum: 26.09.2023: 11:10