9999 ¦ Larentiinae 

Eupithecia tantillaria 
Boisduval, 1840

Tafel XX (00:0a-z)

Vorbrodt & Müller-Rutz: Nr. xxx; Ebert 8: xxx; Hausmann 5: Nr. xxx; Karsholt & Razowski: Nr. xxx

Spannweite:

Karte
Phänologie Falter:
Höhenverbreitung: - 1700 m

Variabilität: Spannweite 17-19 mm.
Grundfärbung helles Silbergrau mit Gelbstich.
Die schwarzbraune, grobschuppige Zeichnung steht auf dem hellen Grundton sehr kontrastreich.
Schwarzer Mittelpunkt auf den Vorderflügeln gross, schwarz und halbmondförmig.
auffällige schwarze Flügelrand-Saumstriche zwischen dem Geäder.
Das erste Segment des Hinterleibes ist weisslichgrau, das zweite grau und das dritte stark geschwärzt.
Neigt stark zum Melanismus (bei hoher Luftfeuchte).
Puppe ähnlich E. virgaureata mit ausgeprägter Zeichnung.


Ähnliche Arten CH:

Habitat: Fichten- und Mischwälder mit Fichten oder Lärchen. Parklandschaft, Heiden.

Biologie: Eupithecia tantillaria halt sich vorzugsweise im unteren Zweigbereich auf wo sie auch die Eier einzeln ablegt, wobei sie die älteren Nadeln direkt unter einem frischen Endtrieb bevorzugen. An den Endtrieben sind dann später die Raupen zu finden. Sie wachsen recht schnell bei diesem nährstoffreichen Futter heran und sind oft schon Anfang Juli erwachsen. Unter Zuchtbedingungen halten sich die Jungraupen im dichten Schutz junger Nadeln an den Triebspitzen auf. Verpuppung in den oberen Fallnadelschichten dicht am Stamm.
Eiablage und Zucht problemlos.


(Vorbrodt:)

Nahrungspflanzen: Lärche (Larix decidua) :Koch-4
Gemeine Fichte (Picea abies) :Koch-4
Douglasfichte (Pseudotsuga menziesii) :Ebert-9

(Populationsökologie)

Gesamtverbreitung:

Verbreitung in der Schweiz: ganze Schweiz


Bild Nr. 1

Bild Nr. 2

Bild Nr. 3

Bild Nr. 4

Bild Nr. 5

Bild Nr. 6

Bild Nr. 7

Bild Nr. 8

Bild Nr. 9

Bild Nr. 10

Bild Nr. 11

Bild Nr. 12


Falter: Spannweite 17-19 mm.
Grundfärbung helles Silbergrau mit Gelbstich.
Die schwarzbraune, grobschuppige Zeichnung steht auf dem hellen Grundton sehr kontrastreich.
Schwarzer Mittelpunkt auf den Vorderflügeln gross, schwarz und halbmondförmig.
auffällige schwarze Flügelrand-Saumstriche zwischen dem Geäder.
Das erste Segment des Hinterleibes ist weisslichgrau, das zweite grau und das dritte stark geschwärzt.
Neigt stark zum Melanismus (bei hoher Luftfeuchte).
Puppe ähnlich E. virgaureata mit ausgeprägter Zeichnung.


Bildlegende:
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Funde:
Bonaduz GR, Rheinschlucht 770 m - m
Brienz/Brinzauls (Albula) GR, Igls Plangs 1065 m - m
Feldis GR, Pro Tuleu 1076 m - m
Felsberg GR, Calinis 570 m - m
Felsberg GR, Calanda, Geissplatte 730 m - m
Ftan GR, 1640 m - m
Chur GR, Kälberweide 640 m - m
Haldenstein GR, Calanda, Ruine Lichtenstein 770 m - m
Le Sentier VD, Le Rocheray 1010 m - m
Mund VS, Salwald 1600 m - m
Tamins GR, Eichwald 620 m - 640 m
Trimmis GR, Trimmiser Allmend 680 m - m


Gefährdung: Nicht gefährdet



Literatur:
- Ebert, G. (Hrsg.) (2001): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 9: Nachtfalter VII (Geometridae) - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 261
- Koch, M. (1976): Wir bestimmen Schmetterlinge - Verlag Neumann-Neudamm, Melsungen. Band IV 2. Aufl. 182, Nr.266
- Mironov Vladimir (2003): The Geometrid Moths of Europe - Volume 4. Apollo Books 160, Nr. 65
- Schmid, J. (2007): Kritische Liste der Schmetterlinge Graubündens und ihrer geographischen Verbreitung. Grossschmetterlinge 'Macrolepidoptera'. Eigenverlag, Ilanz. 94pp 53
- SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG) Nr.8596
- Vorbrodt, K. & Müller-Rutz, J. (1913-1914): Die Schmetterlinge der Schweiz. Band 2 (inkl. 2. Nachtrag) - Druck und Verlag K.J.Wyss, Bern 130, Nr. 1098 (als Tephroclystia pusillata)
- Vorbrodt, C. (1931): Tessiner und Misoxer Schmetterlinge - Büchler & Co., Bern
- Weigt, Hans-Joachim (2002): Die Blütenspanner Mitteleuropas, 3 CD's, Eigenverlag CD3 Nr. 85


Textautor: Heiner Ziegler
Datum: 18.06.2024