, 09.10.2005 Aporia largeteaui (OBERTHÜR, 1881) Aporia largeteaui Montaner Bergwald in China und N-Hainan, 700m-2300m. ssp. largeteaui (OBERTHÜR, 1881): Von 30.3°N bis 25.4°N und von 102-111°E (Szechewan, Yunnan).
ssp. kuangtungensis (MELL, 1943): China: Kangtung, Hunan.
ssp. pacifica (MELL, 1943): NW-Fukien (Kuatun, Chekiang).
ssp. schmackeri (MELL, 1943): N-Hainan, Ningpo-Berge (Kuling). Et. d'Ent.VI p.12. Metaporia largeteaui Nach SEITZ (ssp. largeteaui): "Alle Adern breit schwarzbraun, gegen den Aussenrand beträchtlich erweitert. Durch alle Flügel zieht, unten stets deutlich, oben zuweilen verloschen, ein schwarzbraunes Schattenband dem Aussenrande parallel. Bei manchen Weibchen kann auf der Unterseite die dunkle Färbung so vermehrt sein, dass von der lichten Grundfärbung nur noch Flecke übrig bleiben."

Aporia largeteaui Aporia largeteaui
Abb. aus SEITZ (1909): Rhopalocera palaearctica, I Tafeln: 16. Männchen / Weibchen.
 
M. largeteaui kuangtungensis MELL, 1943
Inventur und ökologisches Material zu einer Biologie der südchinesischen Pieriden. Zoologica 36 [100]: 88):
"Vorkommen: Bisher nur aus den Grenzbergen zwischen Kuangtung und Hunan bekannt (M, Gf.), wahrscheinlich gehören auch Tiere von Mittelhunan (Hengshan, Hsik-wangshan) zu dieser Form. Imago: Dunkle Postdiskalbinde beider Flügel schlägt oben beim Männchen nicht durch, auch die dunklen Aderstreifen beider Flügel sind schmäler. Hflgl. unten mehr braungelb, Baryta Yellow bis Maize Yellow oder zwischen Maize und Buff Yellow, auch von dem Apex des Vflgls. unten ein ähnlich gelber Fleck, Weibchen viel dunkler als Männchen, mehr oder weniger transparent schwärzlich grau, die hellen tropfenartigen Submarginalflecke beider Flügel am deutlichsten. Hflgl. unten zwischen Maize- und Buff Yellow. Grösste geographische Form. Männchen 37.6-50.5 mm (44.8), Weibchen 45.9-54.3 mm (50.3)."

Aporia largeteaui
Originalabbildung MELL: Aporia (Metaporia) largeteaui kungtungensis, M (12) / W (13).

M. largeteaui pacifica MELL, 1943
Inventur und ökologisches Material zu einer Biologie der südchinesischen Pieriden. Zoologica 36 [100]: 88):
"Vorkommen: Bisher bekannt von NW-Fukien (Kuatun: Siedlung um 1900m, Gipfelhöhen 2300m) und Chekiang (Tien mo shan, Wenchow). Imago: Männchen im ganzen mehr rein weiss als Kuangtungtiere, gemäss dem feuchteren Chekiang- und Kuatunklima die dunklen Aderstreifen nach Ausdehnung und Tiefe des Braunschwarz auffallender, im Vflgl. breit bis zum Unterrand der Zelle (bis zur Abzweigung der untersten Ader von ihr), an unteren Diskoidale etwa 2,5 mm breit, Innenrandfeld distal mehr verdunkelt. Hinterflügel-Adern bis fast zur Zelle breit dunkel. Dunkles Postdiskalband besonders im Vorderflügel erkennbar oder deutlich. Unten: Aderung wie oben, Hinterflügel mehr weiss (statt gelblich bei kuangtungensis). Weibchen: mehr weisslich (statt braungelb bei Kuangtungtieren) und weniger transparent, die dunkle Tracheengabel in der Hinterflügel-Zelle fehlt. Vorderflügel: 13 Männchen 39,8-48,7 D = 43,4 mm. 2 Weibchen 47,8 u. 54,5 D = 51,2 mm."

M. largeteaui schmackeri MELL, 1943
Inventur und ökologisches Material zu einer Biologie der südchinesischen Pieriden. Zoologica 36 [100]: 88):
"Vorkommen: Auf Etikett nur "China" angegeben. Da SCHMACKER (Wohnsitz: Schanghai) in Kuling, in den Ningpobergen (Snow-Valley) und in N-Hainan sammeln liess, kann mit ziemlicher Sicherheit Kuling (29,5° n. Br., 116° ö.L., etwa 1800 m Seehöhe) als Flugplatz angenommen werden.
Imago: Kleinste und im allgemeinen am wenigsten geschwärzte pazifische Rasse. Schwarzer Streif an untern Diskoidale bei 1 Männchen so breit wie bei Kuatuntieren, sonst schmäler und viel schmäler und stets viel dünner schwarz beschuppt. Hinterflügel: Von den distalen Randflecken her die dunklen Aderstreifen plötzlich stark verschmälert, Hflgl. unten weiss wie bei pacifica. Weibchen braungelb und transparent wie bei Kuangtungtieren, aber viel kleiner. - 3 Männchen 36,4-46,8, D = 41,0 mm; 2 Weibchen je 47,5 mm." Raupenfutterfflanze: Mahonia-Arten.
Frisch geschlüpfte Räupchen spinnen ohrglasartige Deckel an der Blattunterseite, deren Blattepidermis sie schabend fressen. Ihren gesamten Entwicklungszyklus verbringen die Raupen auf der Blattunterseite. Die Raupe überwintert etwa im 3. Raupenstadium. Aporia largeteaui bildet keine Raupennester. Aporia
Aporia largeteaui
Assam: ssp. largeteaui (OBERTHÜR, 1881) Aporia largeteaui Aporia largeteaui Indien, Assam.
Männchen (im Naturhistorischen Museum Bern).
Indien, Assam.
Männchen (im Naturhistorischen Museum Bern).